BNP Paribas Group in Luxembourg News and Press
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August 28, 2015 -

BGL BNP PARIBAS stellt Finanzergebnis zum 30. Juni 2015 vor

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  • Nettobankergebnis steigt um 2% auf 687,6 Millionen EUR
  • Der Bereich Retail & Corporate Banking in Luxemburg verzeichnet einen Anstieg des durchschnittlichen Kreditvolumens um 2,4% und des durchschnittlichen Einlagenvolumens um 6,1%
  • Im Bereich Wealth Management erhöht sich das verwaltete Vermögen um 4% und profitiert damit von hohen Kapitalzuflüssen und positiven Markteffekten.
  • Die strategischen Aktivitäten des internationalen Leasing-Geschäfts entwickeln sich weiterhin positiv

 

  • Die betrieblichen Aufwendungen sinken um 2%
  • Das konsolidierte Nettoergebnis (Anteil der Gruppe) beläuft sich auf 174,9 Millionen EUR
  • Weiterhin hohe Solvabilität
  • Eigenmittel in Höhe von 5,4 Milliarden EUR
  • Hoher Solvabilitätskoeffizient von 22,5% (nach Basel III), weit über dem aufsichtsrechtlich geforderten Mindestwert von 10,5%

 

  • Weitere Innovationen der Bank zum Vorteil ihrer Kunden
  • Kontinuierliche Anpassung an die sich verändernden Bedürfnisse und Gewohnheiten der Kunden
  • Weitere Investitionen in das digitale und mobile Angebot sowie in das Zweigstellennetz

 

 

 

Am 27. August 2015 befasste sich der Verwaltungsrat der Bank mit dem nach den International Financial Reporting Standards erstellten konsolidierten Finanzergebnis von BGL BNP Paribas zum 30. Juni 2015.

Im ersten Halbjahr 2015 hat BGL BNP Paribas ein konsolidiertes Nettoergebnis (Anteil der Gruppe) von 174,9 Millionen EUR erzielt. Dieses ist gegenüber dem Vergleichswert im ersten Halbjahr 2014 (174,7 Millionen EUR) nahezu unverändert geblieben.

Das Nettobankergebnis ist um 2% gestiegen und beläuft sich zum 30. Juni 2015 auf 687,6 Millionen EUR im Vergleich zu 674,2 Millionen EUR zum 30. Juni 2014. Das Kundengeschäft und das internationale Leasing-Geschäft entwickelten sich zwar positiv, doch die Erträge aus Aktivitäten im Finanzmarktbereich werden nach wie vor durch das Niedrigzinsumfeld und strengere aufsichtsrechtliche Auflagen belastet.

Der Bereich Retail & Corporate Banking in Luxemburg verzeichnete eine Zunahme des durchschnittlichen Kreditvolumens um 2,4% und einen Anstieg des durchschnittlichen Einlagenvolumens um 6,1%. Dieser war vor allem auf das sehr gute Einlagengeschäft im Firmenkundensegment zurückzuführen, da die Unternehmen von der positiven Entwicklung der internationalen Cash Management Services im Rahmen der “One Bank for Corporates”-Strategie der Gruppe profitieren. Das verwaltete Vermögen der Banque Privée, die für die in Luxemburg ansässigen Kunden zuständig ist, hat sich erneut erhöht.

Die Bank hat ihr groß angelegtes Projekt der Modernisierung und des Ausbaus ihres Zweigstellennetzes fortgeführt. Im Juni 2015 öffnete eine neue Zweigstelle in Pétange ihre Pforten, wodurch sich die Zahl der Zweigstellen von BGL BNP Paribas auf 41 erhöht. Seit Anfang des Jahres wurden außerdem nach Umbaumaßnahmen fünf neu gestaltete Zweigstellen eingeweiht: Kordall, Clervaux, Wiltz, Mamer und Remich. Die Bank hat zudem weitere Investitionen in das Netz ihrer Bankterminals vorgenommen, das derzeit rund 100 Geldautomaten umfasst.

Im Laufe des ersten Halbjahrs 2015 setzte der Bereich Wealth Management die Umgestaltung seines Geschäftsmodells fort. Abgesehen von der Einführung einer neuen Segmentierung im Vertrieb wurde vor allem das Angebot an Finanzdienstleistungen angepasst. So wurde im Januar 2015 „Family Wealth Solutions“, der neue Family Office Service von BNP Paribas Wealth Management, ins Leben gerufen. Dieser Service bietet Kunden Hilfsmittel für eine individuelle Betreuung ihres Vermögens, liefert ihnen einen Gesamtüberblick über ihr Finanzvermögen und sonstiges Vermögen und umfasst Leistungen wie Analysen der strategischen Asset Allocation, Vermittlung und Archivierung.

Vor dem Hintergrund der Veränderungen am Finanzplatz ist das verwaltete Vermögen (AuM) des Geschäftsbereichs um 4% gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 gestiegen. Dieser deutliche Kapitalzufluss ist maßgeblich auf den hohen Beitrag des Segments „Ultra High Net Worth Individuals“ zurückzuführen, das nunmehr für über die Hälfte des verwalteten Vermögens verantwortlich zeichnet.

Im Geschäftsbereich Corporate and Institutional Banking (CIB) wurde das Ergebnis vor allem im Bereich Treasury weiterhin durch historisch niedrige Zinsen belastet. Ungünstig wirken sich darüber hinaus die hohen aufsichtsrechtlichen Auflagen aus. Die Anpassung der Organisationsstruktur von CIB Luxembourg gewährleistet ein äußerst umfassendes Produktangebot, das auf anspruchsvolle Firmenkunden und institutionelle Investoren ausgerichtet ist.

Das internationale Leasing-Geschäft verzeichnete insbesondere dank einer nennenswerten Bestandszunahme und einer selektiven Strategie im Hinblick auf die Rentabilität einen Ertragsanstieg im strategischen Geschäft.

Die betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 328,5 Millionen EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 2% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014.

Das Bruttobetriebsergebnis erhöhte sich aufgrund des deutlichen Anstiegs des Nettobankergebnisses und einer wirksamen Kostenkontrolle um 6%.

Die Risikokosten liegen mit 28,8 Millionen EUR in Anbetracht der Bestände von mehr als 25 Milliarden EUR auf äußerst niedrigem Niveau. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014, in dem die besonders umfangreiche Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 20,1 Millionen EUR positiv zu Buche schlug, fallen Sie jedoch weniger günstig aus.

Der Anteil des Nettoergebnisses der at-equity bilanzierten Unternehmen beläuft sich auf -2,6 Millionen EUR gegenüber -19,4 Millionen EUR im ersten Halbjahr 2014 und entspricht dem Anteil der Nettoergebnisse der Tochtergesellschaften, an denen die Bank nicht mehrheitlich beteiligt ist. Diese Verbesserung ist im Wesentlichen auf die höheren Beiträge einiger Tochtergesellschaften im nicht strategischen internationalen Leasing-Geschäft mit auslaufenden Geschäftstätigkeiten zurückzuführen sowie auf die guten Ergebnisse der Versicherungsgesellschaft Cardif Lux Vie, an der die Bank eine Beteiligung von 33% hält.

Weiterhin hohe Solvabilität

Der Solvabilitätskoeffizient der Bank beträgt 22,5% (gemäß Basel III) und liegt damit weit über den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen von 10,5%. Mit aufsichtsrechtlichen Eigenmitteln (Anteil der Gruppe) in Höhe von 5,4 Milliarden EUR ist BGL BNP Paribas nach wie vor die Bank mit der stärksten Kapitaldecke in Luxemburg und damit in der Lage, die Projekte und Investitionen ihrer Kunden zu begleiten und zu unterstützen.

Innovationen zum Vorteil der Kunden

Die Bank setzt weiterhin auf die Erweiterung ihres digitalen und mobilen Angebots, das im Einklang mit ihrer Omnikanal-Strategie steht. Hierdurch sollen Kunden überall die Möglichkeit haben, über den von ihnen bevorzugten Kanal mit der Bank zu kommunizieren.

Nachdem im vergangenen Jahr die Mobile Apps für Apple und Android eingeführt wurden, bietet die Bank eine vereinfachte Version der Web Banking-App für die Apple Watch an, seit diese im April 2015 auf den Markt gekommen ist. Die Kunden können mit dieser App über den Express View Mode der verbundenen iPhone-App durch einfachen Blick auf die Uhr Kontostände und -umsätze ihrer Hauptkonten abrufen, ohne Zugangsdaten eingeben zu müssen. Dieser Service wurde um eine Funktion erweitert, mit der über das iPhone Benachrichtigungen oder Warnmeldungen empfangen werden können, um über Kontobewegungen informiert zu werden.

Die Bank bietet ihren Kunden darüber hinaus seit einigen Monaten die App BGL BNP Paribas Digicash an, eine von Digicash Payments entwickelte mobile Zahlungslösung, die kostenlos im App Store und über Google Play heruntergeladen werden kann. Mit dieser App können Kunden problemlos und sicher Zahlungen über ihr Smartphone vornehmen, entweder im Internet, an Point-of-Sales-Terminals von teilnehmenden Händlern oder von zu Hause aus bei der Bezahlung von Rechnungen. Die Transaktion erfolgt direkt über das Bankkonto des Kunden.

Für Wealth Management-Kunden steht seit Anfang des Jahres eine iPhone-Version der “MyPortfolio”-App zur Verfügung, als Ergänzung zu der ebenfalls um neue Funktionen erweiterten iPad-App. Des Weiteren wurde beschlossen, den Vertriebsteams des Geschäftsbereichs Tablets und Smartphones mit Touchscreen zur Verfügung zu stellen, um mithilfe dieser Kommunikations- und Beratungstools vor allem bei Kundenkontakten außerhalb der Bank die Servicequalität zu verbessern.

 

Als Bank in einer Welt im Wandel geht BGL BNP Paribas auf die sich kontinuierlich verändernden Bedürfnisse und Gewohnheiten ihrer Kunden ein, indem sie die Auswahl an Interaktionsmöglichkeiten fortlaufend anpasst und erweitert.

 

In seinem Kommentar zu den Ergebnissen von BGL BNP Paribas betonte der Vorstandsvorsitzende Carlo Thill: “Die Ergebnisse der Bank sind in Anbetracht des weltweit unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes und der hohen Volatilität an den Finanzmärkten mehr als zufriedenstellend.”

 

Der Halbjahresbericht zum 30. Juni 2015 von BGL BNP Paribas ist in französischer Sprache auf der Website www.bgl.lu verfügbar.